My little world

unzensiert und ungeniert. :)

Freund/innen dieses Blogs

language school ;-), Ich liebe das Chaos!, Lili, Zwischen Glück & Depression ;),
(Der/Die Besitzer/in dieses Blogs hat diese User/innen zu ihren Freund/innen gemacht.)
backstage, angel1982, Elas Chaos, Katharina Lapin, KD, Kristallsalz, libelle26, Ich liebe das Chaos!, sonja1976, Zwischen Glück & Depression ;), wasserfee,
(Diese User/innen haben diesen Blog in die Liste ihrer Freund/innen aufgenommen.)

[property "statistics" is not defined for Site]

Letzte stories

:-))))

more 2 come? jh,2012.05.24, 09:14

DAAAAAAAA! DA! DA!

...is der blog, den ich immer so lustig... sissiundkaromum,2012.05.22, 11:02

Wir haben alle mal klein...

...und leider gibt es dann ein Leben lan... wasserfee,2012.05.18, 17:58

Sprechen Sie Lola?

Mitunter das Faszinierendste an so einem... retromummy,2012.05.17, 21:553 Kommentare

Wieder was dazugelernt .....

und würde es in der Schule so am&uu... pm,2012.05.10, 08:31

oooooooohhhhhh....

du hast aber ein glück. ich hab noc... sissiundkaromum,2012.05.02, 10:52

Männlich, ledig, jun...

Voriges Jahr, so um die gleiche Zeit, wa... retromummy,2012.05.01, 11:002 Kommentare

gratuliere...

ja das ist was tolles ... der B.o.B und... espresso1411,2012.04.24, 19:12

Kalender

Mai 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 

Suche

 

Aktuelle Blogs


    Lili (Aktualisiert: 25.5., 02:06 Uhr)
    stachelbee... (Aktualisiert: 25.5., 00:31 Uhr)
    CoraLino u... (Aktualisiert: 24.5., 22:34 Uhr)
    minze (Aktualisiert: 24.5., 22:32 Uhr)
    Jackie Hec... (Aktualisiert: 24.5., 22:00 Uhr)
    Susanne Po... (Aktualisiert: 24.5., 21:31 Uhr)
    Little mer... (Aktualisiert: 24.5., 21:22 Uhr)
    espresso14... (Aktualisiert: 24.5., 21:12 Uhr)
    Ich liebe... (Aktualisiert: 24.5., 20:59 Uhr)
    marieblue (Aktualisiert: 24.5., 20:55 Uhr)
    fulmi (Aktualisiert: 24.5., 18:19 Uhr)
    Sadee (Aktualisiert: 24.5., 17:34 Uhr)
    wasserfee (Aktualisiert: 24.5., 17:27 Uhr)
    sandraimme... (Aktualisiert: 24.5., 17:12 Uhr)
    wordrap (Aktualisiert: 24.5., 15:42 Uhr)
    paintinggi... (Aktualisiert: 24.5., 13:44 Uhr)
    Antiteilch... (Aktualisiert: 24.5., 12:28 Uhr)
    indian (Aktualisiert: 24.5., 12:17 Uhr)
    ercabi (Aktualisiert: 24.5., 10:57 Uhr)
    flower (Aktualisiert: 24.5., 10:52 Uhr)
    nicmum (Aktualisiert: 24.5., 10:48 Uhr)
    welle (Aktualisiert: 24.5., 10:47 Uhr)
    dino (Aktualisiert: 24.5., 10:21 Uhr)
    eliza (Aktualisiert: 24.5., 10:17 Uhr)
    Hallo! (Aktualisiert: 24.5., 10:14 Uhr)
    hoffnung (Aktualisiert: 24.5., 10:09 Uhr)
    My little... (Aktualisiert: 24.5., 09:14 Uhr)
    oldmama (Aktualisiert: 24.5., 09:13 Uhr)
    Freigeist... (Aktualisiert: 24.5., 09:10 Uhr)
    Gedankenlo... (Aktualisiert: 24.5., 08:54 Uhr)
    alchemie (Aktualisiert: 24.5., 08:46 Uhr)
    libelle26 (Aktualisiert: 24.5., 08:28 Uhr)
    Blog-Treff... (Aktualisiert: 23.5., 22:02 Uhr)
    Lifestyle (Aktualisiert: 23.5., 19:39 Uhr)
    cora...der... (Aktualisiert: 23.5., 16:40 Uhr)
    kassandra (Aktualisiert: 23.5., 16:06 Uhr)
    missjuvavu... (Aktualisiert: 23.5., 14:38 Uhr)
    vadee (Aktualisiert: 23.5., 08:00 Uhr)
    We talk ab... (Aktualisiert: 23.5., 00:37 Uhr)
    theoneando... (Aktualisiert: 22.5., 22:06 Uhr)
    MacGregor (Aktualisiert: 22.5., 20:43 Uhr)
    FALLOW the... (Aktualisiert: 22.5., 17:18 Uhr)
    Sabine koc... (Aktualisiert: 22.5., 12:56 Uhr)
    jbj69 (Aktualisiert: 21.5., 21:00 Uhr)
    matoga (Aktualisiert: 21.5., 20:54 Uhr)
    transakt (Aktualisiert: 21.5., 18:25 Uhr)
    gabrielle (Aktualisiert: 20.5., 16:48 Uhr)
    josie (Aktualisiert: 20.5., 01:41 Uhr)
    zuckerfrea... (Aktualisiert: 19.5., 15:20 Uhr)
    kampfdembu... (Aktualisiert: 18.5., 12:43 Uhr)
Donnerstag, 17.05.2012, 21:55

Mitunter das Faszinierendste an so einem Babylein ist die Sprachentwicklung. Abgesehen davon, wie spannend es ist wenn sich aus primitiven Lauten allmählich ein Wort entwickelt, ist es genauso witzig der Lola zuzuhören. Manchmal treibt es den Toni und mich an den Rand des Wahnsinns. Und die Lola an den Rand der Verzweiflung.

Irgendwann beginnt die Lola munter drauf los zu plappern. Nanana. Bababa. Ma. Ma. Maaaa. Die Lola spielt sich mit den neuen Lauten in allen möglichen Varianten. Ab und zu kommt ein neuer Buchstabe hinzu. Was man mit einem R so alles machen kann. Milch gurgeln zum Beispiel. Macht auch viel mehr Spaß als nur Rrrr zu sagen.

Mit der Sprachentwicklung entwickelt sich auch die Motorik der kleinen Lolahände. Und plötzlich zeigt ein kleiner Zeigefinger auf alles, was begehrenswert erscheint. Da die Lola in ihrem Sprachrepertoire aber grad einmal bei „Da!“ angekommen ist, gestaltet sich die Suche nach dem DA zeitweise etwas schwierig.

Ich sitz mit der Lola am spärlich gedeckten Frühstückstisch. Mein Kaffee, ein Butterbrot, ein kleines Joghurt, der Trinkbecher von der Lola stehen bzw. liegen da herum. Nach dem ersten Löffel Joghurt erspäht die Lola etwas Interessantes. „Daa!“ Und schon zeigt der kleine Finger auf… ja. Auf was denn? Ich halte ihr ihren Trinkbecher entgegen. „Magst du etwas trinken?“ Die Lola mag nicht. „Daa!“ zeigt sie weiterhin auf das Objekt ihrer Begierde. Ich biete ihr also das Butterbrot an und fummle damit vor ihrem Mund herum. Die Lola ist wenig beeindruckt, presst die Lippen fest zusammen und weicht dem blöden Brot aus. „Daaaaaa!“
Während ich ihr erkläre, dass mein Kaffee ein absolutes Baby-NoGo ist, lässt sie mich merken, dass sie das Kaffeehäferl sowieso nicht haben will. „Daa! Daaaaaaa!“ Fast schon hysterisch teilt sich die Lola mit, den Finger starr in Richtung Dingsda gerichtet, während mir die Ohren zu klingeln beginnen ob des schrillen Tons. Ich dreh mich um und begutachte die restlichen Dinge auf dem Tisch. Ein Tischset. Ein kleiner Karton. Laminierfolien. Ein Spielzeugauto. Ein Löffel. Aaaah! Das Auto! Spielzeug. Na klar. Freudig strahlend nehm ich das Auto und geb es triumphierend der Lola in die Hand. Die Lola schaut mich an, nimmt das Auto entgegen – und schmeißt es in hohem Bogen über ihre Schulter. „Daaaaaaa!“ Ich bin ratlos. Und genervt. Ich sprech nun mal kein Lola. Die Lola ist mehr als ungeduldig und schier verzweifelt. Keine Ahnung was sie DAAAAAA haben will. Entmutigt greif ich zum Löffel und schau sie an. „Magst du den Löffel haben?“ frag ich die Daa-Sagerin emotionslos. „DA!“ Die Lola lacht mich und den Löffel an. Ihre kleinen Hände greifen sich das Metallding und fuchteln damit in der Luft herum. „Doudoudoudou.“ erklärt sie mir und wirkt mit einem Mal rundum zufrieden. Wahnsinn. Ein Löffel.

Mittlerweile bin ich der lolaischen Sprache ein klein bisschen mächtig.
DAA – Ich will das haben.
DA – richtig, das will ich.
Das Gute daran ist, dass ich die Lola mittlerweile einfach fragen kann ob sie dieses oder jenes mag. Ich muss ihr nicht alles in die Hand drücken, ich muss nur drauf zeigen und fragen. Ist die Antwort „Daa“ meint sie etwas anderes. Ein einfaches und kurzes „Da“ entlarvt das gesuchte Teil.
Auch die Silbe Ba versteh ich mittlerweile schon als Papa, Baba oder Ball. Sie sehen, es geht aufwärts mit der Kommunikation.

Momentan erklärt die Lola dem Toni und mir gerne „Gaunbaggn“ und „Rundarundarunda“. Ich habe keine Ahnung, was diese Wörter zu bedeuten haben. Und noch zeigt die Lola nicht mit dem Finger auf etwas und bekommt kurz darauf einen hysterischen Anfall weil wir auf den oder das Gaunbaggn nicht draufkommen. Ich bin gespannt, als was sich Gaunbaggn herausstellt. Und auf die vielen lustigen und interessanten Wortkreationen unserer kleinen Fremdsprachlerin.

Schluss mit Blog. Guten Abend.


Dienstag, 01.05.2012, 11:00

Voriges Jahr, so um die gleiche Zeit, wach ich in der Nacht auf. Wahrscheinlich war ich was trinken. Oder am Klo. Die Lola war ja schon fast lieferfertig. Nächtliches aufwachen also durchaus nicht selten.
Später lieg wach im Bett und vernehme plötzlich Vogelgezwitscher. Ich bin leicht irritiert. Vogelgezwitscher? Mitten in der Nacht? Kenn ich nicht. Amsel, Drossel, Fink und Star schlafen doch noch. Aber schön klingt das. Sehr schön sogar. Und langsam treibt mich der Gesang auch wieder in den Schlaf.

Am nächsten Tag will ich es natürlich genau wissen. Was singt denn da? Stunden vor Sonnenaufgang. Master Google kennt auf „Vogelgezwitscher in der Nacht“ natürlich Antworten ohne Ende. Einstimmig. Es ist die Nachtigall. Gut, ganz doofi bin ich auch nicht. Natürlich kenn ich eine Nachtigall. Aber dass die ein heimischer Vogel ist… an dem Schultag hab ich offensichtlich geschwänzt. Die Nachtigall war bis dato für mich eher ein Filmvogel. Weil wohnhaft in Afrika. Oder in Südamerika. Nicht bei uns. Am Marchfeldkanal.
Ich informier mich weiter über das kleine Federvieh. Der nächtliche Singsang ist männlicher Natur. Untertags gilt es eher der Revierbegrenzung. Aber in der Nacht – da wird im Zeichen der Liebe gesungen! Der Singlenachtigallmann auf der Suche nach DER Partnerin. Also trällern, was die Kehle hergibt. Und die gibt einiges her. 120 bis 260 verschieden Strophentypen kann der Sperling singen. Abwechslung ohne Ende. Welche Frau steht da nicht drauf? Ich hoffe für den Piepmatz, dass er bald seine große Saisonliebe findet. Mit so einem schönen Gesang schafft er das sicher bald.

Ende Mai singt Mr. Nightingale immer noch Nacht für Nacht. Das Internet hat mir verraten, dass ab Mitte Mai nur noch die singen, die einfach keine Partnerin finden. Mei, der Arme! denk ich mir. Muss der hässlich sein wenn den keine will. Schönheit kommt wohl doch nicht von innen. Oder aus tiefster Kehle.
Vor meinem geistigen Auge seh ich ihn. Klein geraten, nur 10 statt der durchschnittlichen 16,5 Zentimeter, wahrscheinlich deshalb zu dick und kleine Warzen auf dem kleinen Humpelbeinchen, das andere hat er im Kampf verloren. Armer, armer kleiner Vogel.
Irgendwann hat er es wohl aufgegeben, sich seinem Schicksal ergeben und aufgehört zu singen. Möglicherweise hat er Halsweh bekommen vom überlangen Singen. „Scheiß auf die Weiber!“ hat er sich vielleicht gedacht. Oder es hat sich doch noch eine kleine, ebenfalls missratene Lady in ihn verliebt, mit der er einen schönen Sommer verbringen und weniger attraktive Nachzügler zeugen darf.

Seit einigen Tagen ist er wieder da, mein Nachtigallsingle. Fast hab ich die Hoffnung schon aufgegeben. Gedacht, dass er dieses Jahr ein ganz hinreißendes und süßes Nachtigallmädel aufgerissen hat, die auf die inneren Werte schaut.
Nacht für Nacht singt er wunderschöne Lieder, zwitschert bis zur Ablösung durch die Amseln. Verschlaf ich die ganze Nacht weil die Lola auch mal durchschläft, ärger ich mich fast ein wenig. Weil nächste Nacht könnt er ja schon sein Glück gefunden und das Singen eingestellt haben.
Ich wünsch Mr. Nightingale wirklich ganz, ganz viel Glück bei der heurigen Partnersuche. Wobei er mir fehlen wird wenn die Nacht dann wieder still ist. Bis nächstes Jahr.

Schluß mit Blog. Guten Tag.


Sonntag, 22.04.2012, 20:20

Ein bissl deppert muss ich ja wohl sein. Nicht nur, dass ich der Lola ihre Breischüsserl farblich sortier. Oder dass das Klopapier immer die gleiche Abrollrichtung haben muss. Oder niemand außer mir die nasse Wäsche aufhängen darf. Ich sammel auch noch leidenschaftlich gerne Probepackerl. Gesichtscremen. Shampoos. Make Up. Solche Sachen. Jede Zeitschrift, die ich in die Hände bekomm, wird zuallererst nach den kleinen Viereckerl durchsucht. Find ich dann eine Gratisprobe, freu ich mich. Befindet sich in dem Heftl gar eine zweite (oder dritte!!) bin ich sowieso im siebten Gratisprobenhimmel.
Mei, was ist das schön! Und zu was man da alles kommt! Gesichtscremen von Chanel. Make Up von Dior. Herrlich. Sowas Tolles!

Das Blöde aber an der Gschicht ist, dass ich keine der Gratisproben sinngemäß verwende. Soll heißen: sammeln ja, probieren nein. Weil nämlich... schmier ich mir die wunderbar exklusive "Konturpflege für eine spektakuläre Ausstrahlung" von Chanel nun ins Gesicht - ist sie weg. Aufgebraucht. Nicht mehr zu probieren! Das geht doch nicht! Da hab ich einmal 3 Milliliter Faltenkiller von Chanel daheim und dann soll ich mir den ins Gesicht schmieren?! Na, aber wirklich nicht!
Also fristet mein kleines, silber Chanelproberl sein Dasein in einem von drei Probenkulturtaschen. Jaaa, drei sind es. Gar nicht kleine. Im Gegenteil. Eher große.
Wenn man nämlich unentwegt, über einen längeren Zeitraum, jedes Probepackerl hortet, kommt da ordentlich was zusammen. Und so mach ich mich beim letzten Badezimmerschrank ausmisten daran und inventiere alle meine gratis Schönmacher. Am Ende staune ich über das Ergebnis - und über meinen Sammel- und Aufbewahrungstick.

36x Make Up
2x Lippenstift
5x Augenpflege
2x Sonnenschutz
69x Gesichtscreme (davon schon 2!!! von Chanel, Wahnsinn!)
1x Blasenpflaster
5x Fußcreme
5x Duschgel
21x Shampoo
7x Haarbalsam
3x Haargel
3x Handcreme
33x Bodylotion
1x Handseife
3x Lippenpflege
3x Make Up Entferner
3x Gesichtswaschgel
7x Slipeinlagen
2x Taschentücher
11x Parfümproben (4 flache aus den Heftln, 7 aus der Parfümerie)

Alles in allem, stolze 222 Proberl. Zugegeben, bei manchen hab ich mich schon gefragt... ich mein, wieso heb ich denn Taschentücher auf? Sind weder von Chanel, noch von Dior. Taschentücher halt. Die 4 flachen Parfümproben, die man nur aufreißen kann um dann daran zu riechen - so ein Schmarrn! Und die Make Up Entfernertücher hätt ich auch schon lange mal probieren können. Wobei - dann hab ich sie verbraucht und wieder nur die billigen daheim. Obwohl es ghupft wie ghatscht ist. Ich würd die teuren sowieso nicht kaufen. Schminken ja die und die ab. Also... aber trotzdem. Warum ich 7 Slipeinlagen aufheb und nicht einfach aufs Klo zu den anderen leg UM SIE ZU VERWENDEN... pff. Keine Ahnung. Sag ich ja, ein bissl deppert bin ich wohl.

Um diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten, hau ich meinem inneren, dem Sammelwahn verfallenen Schweinehund, in die Goschn. Der kann mich mal. Gleich heute, hier und jetzt fang ich an - ich brauch meine Proben auf. Sukzessiv. Step by step. Um ein eindeutiges Zeichen zu setzen, muss als erstes das Dior Make Up dran glauben (also bitte, ein bissl Zeit müssen's mir und meinen Chanelcremchen schon noch lassen!).
Ich drück das teure Make Up in seiner Verpackung ordentlich durch. Keine Ahnung, wie lange das schon auf seinen Einsatz wartet. Ein Jahr? Oder zwei? Vielleicht ist es auch schon eingetrocknet und ich kann es als Puder verwenden? Nein, ich habe Glück. Geschmeidig fließt es auf meine Finger und verteilt sich prima auf meinem Gesicht. Jetzt hab ich Dior im Gesicht. Ein Wahnsinn! Schöner bin ich deshalb nicht aber immerhin - einmal hab ich Dior Make Up geschmiert. Ich hab es also geschafft. Ich hab ein Proberl verwendet. PROBIERT: Und es hat gar nicht weh getan.
In den Urlaub nehm ich dann einfach sämtliche Shampoos, Bodylotions und Gesichtscremen mit, die den Toni und mich für eine Woche versorgen sollen. Spart Platz und Gewicht, und was sind schon ein paar Proberl weniger von 222? Pff... eben. Guter Plan.

Am Abend sortier ich meine alten Zeitschriften aus, die die Lola immer genüßlich in 1000 Fetzen reißt. Die Heftln ausm 2010er brauch ich ja nun wirklich nimmer. Also noch einmal durchblättern - nicht wegen der Gratisdinger, wegen Schmink- und Stylingtips oder Kochrezepten!
Da fallen mir ein paar Ende 2011/Anfang 2012 Ausgaben in die Hände. Hmm, knistert verdächtig.. da werden doch wohl nicht??? Hab ich die tatsächlich vergessen? Mah, trallallaaa! Fast wird mir ein bisserl schwummrig und gleichzeitig muss ich lachen. Insgesamt 9 neue Proberl rascheln nach ein paar Minuten in meinen Händen. Gesichtscremen, Make Up, Bodylotion, Duschgel. Alles da. Bereit zum jahrelangen lagern in einem meiner Kulturbeutel. Oder zum verwenden. Mal schauen.
Ich schätze, ich werd sie verwenden. Weil von 230 Proberl kann man ja nun wirklich 10 oder 20... oder auch 100 PROBIEREN.

Nur meine Chanelpackerl. Ich glaub, das bring ich nicht übers Herz. Die bleiben da, wo sie sind. Da hat es sich AUSprobiert.

Schluss mit Blog. Guten Abend.


Samstag, 07.04.2012, 19:46

Gleich mal vorweg: Liebe Elli, ich hab es kapiert. Kein Solarium. Kein Nagellack. Jetzt nicht. Und auch nicht zur Hochzeit. Obwohl, so ein bissl Nudelack... Nein, im Ernst. Keine Nagellackdiskussionen mehr. Versprochen. Bussi.

Ich persönlich lackier mir die Nägel ja sehr gern. Die Zehennägel lieber als die Fingernägel. Meine Fingernägel sind so weich. Und brüchig. Verbiegen sich so komisch. Deshalb ist das Fingernägellackieren immer sowas kurzfristiges. Am nächsten Tag reißt mir meistens einer ein. Und dann ärger ich mich. Oder der Lack geht ab. Weil ich mit irgendwas drüber schramme. Das ärgert mich dann noch mehr. Aber trotzdem. Für einen kurzen Zeitraum wirken meine Würstelfinger länger und zarter. Schön ist das.
Für die Zehen gibts ja ganz tolle Lacke. Extra Zehennägellacke. Die sind super! Viel dickflüssiger. Und deckender. Und haltbarer. Ich bin begeistert. Damit wirken meine unterschiedlich geformten Zehennägel etwas gleichförmiger. Kann man ja auch gut schummeln, mit so einem Lack. Jedenfalls hab ich eine kleine bunte Sammlung an Nagellacken daheim. Von signalrot bis bordeauxrot über gelb bis hin zu... gut, der Rest ist sich ähnlich. Braun in allen Tönen. Ich liebe braun. Und Nudelacke. Die liebe ich auch.

Überhaupt liebe ich ja Make Up generell. Ich hab so ziemlich alles daheim. Und von dem Alles alles in mehrfacher Ausführung. Eh klar. Für was gibt es Lidschatten in zig Farben? Oder Rouge? Oder Lippenstifte?
Und abgesehen von den Farben - wieso nur eine Mascara? Woher soll ich wissen, ob ich die extradicken Volumenwimpern von heute morgen auch haben mag? Vielleicht will ich dann extralange elfenhafte Wimpern. Oder vielleicht brauch ich morgen wasserfeste Wimpern. Weil wer geht denn bitte ohne getuschte Wimpern ins Schwimmbad? Also, wirklich...

Gut, in meinem Besitz befinden sich also geschätzte fünf Mascaras. Plus eine Wimpernzange. Grundaustattung.
Beim Lidschatten... hmm. Ich hab wirklich viele. Nicht zehn. Oder zwanzig. Meine Grundausstattung besteht ja schon aus 23 kleinen Farbdöschen. Weil nur weil ich heute braun und rosa trag, heißt das nicht, dass ich morgen... und so. Sie verstehen. Und braun ist ja auch nicht braun. 4 von 23 sind schon mal in braun gehalten. Mit rosa und beige und grau verhält es sich ähnlich. Darunter mischen sich dann noch Blau. Gelb. Apricot. Schwarz. Solche Farben eben.
In meinem Archiv befinden sich nochmal so viele Eyeshadows. Oder doppelt so viele. Keine Ahnung. Irgendwann brauch ich die immer. Dann bin ich froh, dass ich sie noch hab. Weil genau DAS braun brauch ich jetzt.
Lidschatten ist halt das AllerallerALLERBESTE! Mit dem kann man soviel zaubern. Und es gibt so tolle Tutorials auf youtube. Ach, Wahnsinn!

Lippenstifte hab ich dafür weniger. Zehn oder so. Nicht mehr. Und ein paar Lipgloss. Eigentlich mag ich roten Lippenstift. Zum richtigen Make Up, zum richtigen Anlass. Genial! Leider schau ich mit roten Lippen aus wie ein Volltrottel. Somit beschränke ich mich auf Nudefarben. Beige. Zartes Rosa. Passt schon. Und der Toni schaut auch nicht ganz so dämlich aus wenn ich ihn abschmus'. Trotzdem. Einen roten Lippenstift hab ich. Und den probier ich immer wieder. Weil wer weiß - vielleicht passt er mir ja plötzlich doch. Genau... pff.

Der Rest meines Make Up Imperiums besteht aus bescheidenen Zahlen. Ein Make Up. Ein Concealer. Drei Puder. Guuut, zehn Eyeliner. Aber das ist ja jetzt auch nicht übermässig. Vier flüssige. Sechs feste. Schwarz. Braun. Anderes Braun. Noch ein anderes braun. Weiß. Braucht frau eben. Zwei Augenbrauenstifte. Ein Augenbrauenpuder. Und das ist zweifärbig. Hehe, Strike. Ein paar Lippenkonturenstifte. Und vier Rouge. In vier Farben. Logisch. Weil wie schaut hellrosa Rouge zu blauem Lidschatten aus??? Eben...

Morgen ist Familientreffen. Da kann ich mich wieder ein bissl aufbrezeln. Aus meinen unzähligen Lidschattenfarben wählen. Mir überlegen, welchen Ausdruck ich meinen Wimpern verleihe. Ups, da sehe ich ja - meine Fingernägel gehören noch lackiert. Also dann...

Schluss mit Blog. Frohe Ostern.


Montag, 26.03.2012, 21:43

Vor einiger Zeit fassen die Elli und ich einen Entschluß. Ran an die Kilos! Weg mit dem Postbabyspeck! Was vorher da war - flacher Bauch, straffe Haut, Knackarsch - muss wieder her. Sooo schwer kann das ja nicht sein. Und noch dazu - die Elli heiratet im Juni. Der Toni und ich fliegen bald fort. Italien im Spätsommer steht auch noch an. Die Zeit arbeitet nicht wirklich für uns. Somit heißt es - weg mit dem Zucker. Von nun an steht ganz oben auf der Ernährungsliste: Eiweiss. Kohlenhydrate? Fehlanzeige. Ja, in der Früh vielleicht. Ganz ohne geht ja auch nicht. Aber sonst? Nei-heiiiin! Und schon gar nicht die guten, im Sinne von leckeren Kohlenhydrate. Palatschinken. Kuchen. French Toast. Baba, schönes Leben. Buhuhuuu.

Dann suchen die Elli und ich eine sportive Beschäftigung. Crosstraining daheim alleine reicht nicht. Und wird auch schnell fad. Die Elli ist für Zumba. Das wär' doch was. Fatburning pur. Tanzen. Sehr genial.
Der Toni erzählt uns von seiner Kollegin, der Gerti Hauser. Die ist in einem Verein mit Zumba und vielen anderen Angeboten. Fatburning, BBP, Pilates und und und. Klingt gut. Und ist günstig. Nur der Name macht die Elli ein bissl stutzig. Verein der aktiven Frauen. Ob wir da rein passen? Klingt nach Hausfrauenklub. 50 Plus. Das ist genau unseres, sag ich zur Elli. Keine zaundürren Tussen. Keine Snobs. Niemand, der unseren harten Kampf belustigt beobachtet.

Ein paar Tage drauf schnuppern wir rein. Tatsächlich. Ein bissl hausfrauenlastig. Aber eher 40 Plus. Oder 35 Plus. Also eh net so schlimm. Step Basic und Zumba stehen am Programm. Macht Spass. Sehr sogar. Die Sissi - die Vereinsgründerin - eine ganz Liebe. Und Lustige. Wir werden Mitglieder. Jetzt sind auch die Elli und ich aktive Frauen.
Die Elli und ich bemühen uns wirklich. Spornen uns gegenseitig an. Unterstützen uns. BBP. Pilates. Zumba. Step Basic. Zumba. Fatburning. Flexibar. Power Cocktail. Zumba. Bodystyling. Zumba. Ja, Zumba tanzen die Elli und ich wirklich viel. Weil es Spass macht. Und tatsächlich hilft.

Sicher, es gibt auch SOLCHE Kurse. Die harten. Die gschissernen. BBP. Wah! So ein Scheiss! Davonrennen mag ich. Krank sein. Zur Salzsäule erstarren. Irgendwas. Nur nicht Bauch-Bein-Po! Okay, Bein und Po sind okay. Meine Paradedisziplin. Das mach ich wirklich gern. Ohne Probleme. Der Schmerz ist angenehm. Zum aushalten. Aber Bauch? BAUCH? Bitte net! Das tut sowas von weh! Und ist sowas von zach! Ich hab Bauch trainieren immer schon gehasst. Und immer schon nicht gepackt. Na wirklich, geschenkt!
Heißt aber nicht, dass ich nicht mitmach. Von nix kommt nix. Also mach ich brav diese depperten Sit-Ups. Mein Bauch wird hart. Und härter. Schmerzt. Und tut dann höllisch weh. Der Feldwebel unter den Trainerinnen, die Silvia*, kennt keine Gnade. Noch aaaacht, schreit sie! Hahaha. Acht. Der war gut."Siebeeen! Sechs! Fünf! Noch viiiiiiieaaaa! Drei! Und zwei!" Aaaaah. Gott sei Dank!! Aber die Silvia wäre nicht die Silvia - "Da gehen noch aaaaacht!"
Na!! Aber sicher net! Ich mach mich lang und scheiss drauf. Schau an die Decke und warte. Bis der Schmerz verschwindet. Mein armes Bauchi. Mein armes Ich. Irgendwann mach ich weiter. So gut es geht. So viel es geht. Besser als nix. Und immer schön langsam mit den bauchmuskelschwachen Pferden.

Wo ich mit den Bauchübungen schwächel, ist die Elli mit den Beinübungen am verzweifeln. Die Arme! Ich kann sie so gut verstehen. Wenn was weh tut. Wenn man was hasst. Die Elli ist tapfer. Beißt sich durch. Im wahrsten Sinne. Regelmässig seh ich sie mit ihrem Handtuch zwischen den Zähnen. Wenn es ganz schlimm wird für die Elli schimpft sie auch noch. Aber wie. Da bekomm ich rote Ohren. Das heißt was. Weil ich bin der Rohrspatz. Eigentlich. Aber die Elli sagt da auf einmal Wörter... na serwas. Manchmal gibt auch die Elli w.o. Aber im Endeffekt werden wir beide immer besser. Und ausdauernder. Ich bin richtig stolz auf uns. Weil wir regelmässig turnen. Brav essen. Uns unserem Ziel nähern. Langsam. Aber stetig.

Vielleicht werden die Elli und ich nie mehr so wie vor der Lucy und der Lola. Vielleicht doch. Das wage ich noch nicht zu sagen. Aber wir tun was. Und tun es gerne. Verfolgen unser (gemeinsames) Ziel konsequent. Und haben selbst bei so furchtbaren Stunden wie BBP unseren Spaß. Und das ist das Wichtigste. Sonst wäre es nur halb so schön.
Und auch der Verein der aktiven Frauen ist ein Volltreffer. Die vermeintlichen Hausfrauen sind a gmiatliche Partie. Mit den selben Problemzönchen. Mit dem selben Ziel.
Am Ende des Tages leg ich mich stolz und zufrieden in mein Bett. Und wenn ich den Muskelkater spür, freu ich mich. Weil der ganze Scheiss doch nicht umsonst ist.

*) Die Silvia übrigens ist wirklich ein Feldwebel. In der ersten Stunde hab ich fast Angst vor ihr gehabt. Wie die geschrien hat! Und kommandiert! Und das ohne Megafon. Wahnsinn! Aber von Stunde zu Stunde wurde sie mir sympathischer. Am liebsten hab ich Training mit ihr. Weil sie es schafft, zu motivieren. Weil sie einen mitreißt. Anspornt. Witzig ist. Und weil sie schöne Oberarme hat.

Schluss mit Blog. Guten Abend!


Sonntag, 11.03.2012, 18:56

Am Samstag kündigt sich hoher Besuch an. Mein Papa besucht den Toni, die Lola und mich. Der Big Boss bringt etwas Kleines mit. Etwas sehr Kleines. Seine neue Freundin. Die Betty aus Linz.
Mein Papa ist groß. 186 Zentimeter misst er. Die Betty ist klein. 145 Zentimeter. Witzig schaut das, als ich den beiden die Türe öffne. Der Big Boss freut sich so dass er die Lola wiedersieht. Die Lola freut sich überhaupt nicht. Sie schaut den Opapa mit großen Augen an. Und brüllt drauf los. So lange hat die Lola den Opapa nimmer gesehen. Zu lange.

Im Wohnzimmer spielt die Lola vor sich hin und lernt den Opapa neu und die Betty generell kennen. Beim gemütlichen Zusammensitzen lernen auch der Toni und ich die Betty kennen. Herzig schaut sie aus. So winzig. Mein Papa kann sie fast in die Hosentasche stecken. Ein bissl schüchtern rutscht die Betty auf der Couch hin und her. Verständlich.
Der Papa schnappt sich den Toni und vertschüsst sich mit ihm auf den Balkon. Zur Unterhaltung bei seiner Tschick. Die Betty und ich sitzen da und ich komm ein bissl ins schwitzen. Weil ich die Betty ja nicht kenn. Nicht weiß, was ich reden soll. Sowas liegt mir gar nicht. Also frag ich sie, wieviele Kinder sie denn hat. Ich glaub, der Papa hat mal was von drei erzählt. Sieben, sagt die Betty. "Na serwas" sag und "bist deppert" denk ich mir und reiß die Augen auf. Soviele Kinder! Aber die Betty wollte immer eine Fussballmannschaft haben. Fast hat sie diese auch bekommen. Die Betty erzählt von ihren sieben Kindern und von den sechs Enkerl. Ich hör verwundert und gebannt zu. Wahnsinn! Der Toni kann sich fast kein zweites vorstellen und ich nie und nimmer ein drittes Babylein. Und die Betty hat gleich sieben davon großgezogen. Betty und die sieben Zwerge. Oder - Betty und die sieben Riesen? Weil die Betty ist ja so eine Mini.

Wie der Toni später die Lola ins Bett bringt, schaut die Betty etwas überrascht. Ob wir denn immer bei ihr bleiben bis sie schläft. Und dass sie sich das nie angefangen hätte. Gut, die Betty ist eine andere Generation. Und von der stellen doch einige den Toni und meine Erziehung infrage. Just wörscht.

Später will der Big Boss für seine Betty ein Betttablett haben. Ob ich sowas für ihn bestellen kann. Weil Big Boss und Internet - no way. Mein Papa glaubt ja schon, dass die ganzen Webseiten in seinem PC wohnen. Und er sie woanders nicht aufrufen kann. Ehrlich! Ich such also dieses Tablett und frag nach der Betty ihrer Adresse. Blablabla 143, sagt sie. 143. Und die Türnummer? Die Betty schaut mich mit großen Augen an. Und überlegt. Keine Türnummer. Nur 143. Jetzt bin ich am staunen. Weil die Betty in einem Wohnhaus wohnt. Mit einigen Wohnungen. Und sie hat keine Türnummer. ?? Ob die Post denn weiß, wo die Briefe hinmüssen, frag ich sie. Ja sicher, sagt sie. Blablabla 143, Hofstädter. Aha, nach Namen geht das also. Aber was steht denn auf ihrem Meldezettel? Nix. Nur 143. Dann überlegt die Betty aber doch. Hmm, muss wohl Tür 2 sein, weil die Hausmeisterin ist die erste Tür und dann komm ich, erklärt sie mir. Die Betty fragt, wie das bei uns ist. Ich sag ihr unsere Adresse - Blablabla 192/2/6. Die Betty verfällt halb und kann es kaum glauben. Soviele Zahlen und Striche. Wahnsinn! Vor meinem geistigen Auge entsteht ein Bild aus Ufos und Aliens. Wien, wir haben Kontakt! Zwei Welten treffen aufeinander. Ich muss grinsen. Sehr genial.

Die Betty hat Linz nie verlassen. Einmal war sie in Schönbrunn. Aber sonst. Nö. Kein Wien. Kein Woanders. Geflogen ist sie auch noch nie. Ich staune.
Mein Papa erklärt ihr, wie sie zum Bahnhof fahren. Zuerst mit der Bim. Dann mit der U. Gebracht hat sie nämlich meine Tante mit dem Auto. Also erwartet die Betty noch einiges. Dass man umsteigen muss um vom Stadtrand zum Westbahnhof zu kommen. Das überrascht sie. Und mich überrascht, dass sie sogar das überrascht. Oder dass man den Fahrschein IN der Bim kauft. Weil in Linz kauft man die VOR der Bim. Also im Wartehäusl. Das überrascht mich nicht. Weil ich kenn Linz. Aber die Betty - ein bissl tut sie mir leid. Kulturschock auf 1,45.

Gerade hat der Toni einen Anruf bekommen. Der Big Boss und die Betty sind gut in Linz angekommen. Der Betty hat es gefallen. Sie will wieder kommen. Schön. Und dann zeigen wir der Betty noch aufregendere Sachen aus und in Wien.

Schluss mit Blog. Guten Abend.


Mittwoch, 29.02.2012, 21:15

Der Toni geht mir nie so richtig auf die Nerven. Echt. Der Toni ist so ein Lieber und Guter. Der macht mir selten was unrecht. Aber wenn ich mit ihm Jolly spiel - da will ich ihn zum Mond schießen. Ihn boxen. Niederhauen.
Der Toni hat nie vor mir Angst. Wirklich. Weil ich immer lieb zu ihm bin. Aber wenn er mit mir Jolly spielt - dann bekommt er Angst. So richtig. Nicht immer. Manchmal. Mucksmäuschenstill wird er dann. Weil er glaubt, dass es mich sonst zerreißt. In tausend Fetzen.
Ich spiel für mein Leben gern Jolly. Aber ich kann einfach nicht verlieren.

Juni 2010
Der Toni und ich sind in Tunesien. Wunderschön ist es da. Den ganzen Tag braten wir am Pool. Essen. Relaxen. Am Abend sitzen wir im Zimmer. Gemütlich. Fernschauen. Jolly spielen. Was hab ich gute Karten. Asse. Joker. Gleich zwei. Einen gehoben. Den Rest vom Toni bekommen. Hehe. Ich geh mit den Karten runter. "Ah. Zuuufällig hast jetzt drei Asse. UND drei Buben. Ohne schummeln, ja?" bemerkt der Toni so nebenbei. "Ja", sag ich. "Ohne schummeln. Weil Du hast ja gemischt und gegeben." Der Toni schaut mich an. "Ja, aber du hast abgehoben. Und somit mein Kartengeben beeinflusst." Ich stimme dem Schwachsinn zu. Bringt ja eh nix.
Runde um Runde gibt der Toni schwachsinnigen Senf von sich. Und gewinnt dabei auch noch. Das ist ihm aber egal. "Klar. Jetzt lässt du mich gewinnen. Zuuufällig. Damit es mir nicht auffällt, dein schummeln." Na klar. Ich geb ihm recht. Und meine Zehen verkrampfen ein bissl. Weil er so deppert daher redet. UND gewinnt. Haushoch. Und ich verlier. Abgrundtief. Weil Asse gibt man nicht aus der Hand. Und Joker opfert man nicht für kleine Werte. Und dann hab ich sie halt in der Hand. Als Minus. Weil der Toni blufft. Und einfach zudreht. Zuuufällig.
Es geht dahin. Ich hab so gute Karten. Und der Toni - mit seinem scheiß Kartenglück - dreht zu. Handglatt. Meine Füße verkrampfen stärker. Oida! Das kanns ja net sein. So gute Karten. So viel Minus. Wah. "Aber ich schummel, ja?" sag ich zum Toni. Ich kann meinen Grant nicht verbergen. Der Toni grinst. Sagt irgendwas Blödes. Und dann gewinn endlich mal ich. Eine Runde lang. Super Karten. Ich freu mich. Der Toni vermiest es mir. "Meinst nicht, dass das ein bissl offensichtlich ist, dass du schummelst?" - "Ja, aber du hast abgehoben. Und somit mein Kartengeben beeinflusst." - "Aber du hast die Karten so gemischt, dass ich das heb. Du hast das genau berechnet." Ich weiß nix mehr drauf. Im Blödsinn reden ist der Toni klarer Sieger. Der weiß IMMER irgendwas. Ich versuch wegzuhören. So viel Schwachsinn. Mah.
Ha. Wieder gute Karten. Jetzt wird es was. Jetzt entscheid ich die Partie für mich. Tja. Oder auch nicht. Der Toni dreht zu. Handglatt in der zweiten Runde. WAAAAAAH! OIDAAAAA!

Weiße Blitze tanzen vor meinen Augen. Ich schmeiß die Karten hin. Und zuck aus. "Ich scheiß auf das Spiel!! Das gibts ja nicht!! Ständig dieses handglatt!! Immer wenn ich gute Karten hab!! Und dann redest immer soviel Schwachsinn!!" Grad, dass ich nicht aufstampf. Stattdessen stapf ich auf den Balkon. Setz mich hin. Und bin grantig. Der Toni sitzt drinnen am Bett. Vom Blitz gestreift. Oder besser - von mir. Der Toni rührt sich nicht. Im Zimmer ist es totenstill.
Ich sitz auf dem Plastiksessel und lass meinen Grant verrauchen. Wah. So ein Scheißdreck. Immer und immer wieder das Gleiche. Ich spiel so gern Jolly. Und ständig verlier ich. Das kanns ja nicht sein. Ich spiel Jolly nicht zum verlieren. Nein. Aber ich loose immer ab. IMMER. Und ständig diese Kommentare. Der Toni dreht sich die so, wie er sie braucht. Und ich kann das nicht kontern. Nicht übertreffen. Wenn er einfach die Pappen halten würde. Pff.

Irgendwann bin ich entladen und friedlich. Und ärger mich, dass der Toni nix sagt. Aber ja, ich hätt auch Angst vor mir. Vor so einer Furie. Also geh ich zum Toni. Ich erklär ihm, dass ich nicht auf IHN grantig bin. Sondern auf die Karten. Weil die immer so Orsch sind. Also meine. Und seine? Immer handglatt. Eh leiwand. Das ärgert mich. Nicht der Toni. "Und du reizt mich dann auch immer. Mit deinen depperten Scherzen. Weil ich nicht schummel. Und eh verlier." sag ich ihm. "Naja,..." Der Toni schaut mich an. "Aber du musst schon zugeben, dass es geschummelt ist wennst drei Asse und drei Buben runterlegst." Er grinst.
Ich muss lachen. Weil der Toni der Toni ist. Und die Diskussion heiter beendet.

Seitdem bemüh ich mich wirklich. Reiß mich zam. Hör ganz konzentriert weg. Damit ich den Toni nicht zum Mond schieß. Ihn box. Oder niederhau.
Heute hat er wieder gewonnen. Zwei Mal. Zuuufällig. Weil ICH geschummelt hab. Natürlich. Pff.
Ich bin nicht explodiert. Wegen der scheiß Karten. Oder dem Blablabla vom Toni. Meine Zehen tun mir a bissl weh. Aber sonst...

Schluss mit Blog. Guten Abend.


Mittwoch, 22.02.2012, 18:19

Endlich haben der Toni und ich es geschafft. Mit dem Geschenkgutschein von der Tante Kiste ins Möbelhaus. Stehlampe suchen. Und finden. Hat eh nicht lange gedauert. 14 Monate nur.

Die neue Lampe passt wunderbar ins Wohnzimmer. Keine klassische in silber. Nein. Messing antik oder so. Fast wie kupfer. Wurscht. Nur die Leselampe daran ist ein bissl überflüssig. Weil dort, wo das neue Teil hinkommt, niemand liest. Aber noch länger suchen? Naa, bitte neet!!
Daheim macht sich der Toni an den Zusammenbau der antiken Lichtquelle. Die Lola ist wahnsinnig interessiert. So viel Karton. So viel Plastik. Während der Toni fleissig schraubt und die Lola fleissig wühlt, denk ich nach. Vielleicht doch ins andere Eck? Wegen der Leselampe. Nein, ist wurscht. Im anderen Eck liest auch kein Schwein. Also dorthin. Super Standort. Das Kabel verschwindet unter der Trittleiste. Keine Stolperfalle. Nix. Ob wir das alte Telefonkabel vom Vormieter durchschneiden, frag ich den Toni. Ja, weil das brauchen wir nicht. Der Toni erledigt das auf Toniart* und gut ist's. Das alte Kabel raus. Das neue Kabel rein. Sehr schön schaut das aus.

Ein paar Abende vergehen. Wir genießen unser gedämpftes Licht am Abend. Freuen uns, dass wir den Gutschein endlich los sind. Und was Neues haben. Inzwischen steht die Lampe auch lolasicher befestigt. Mit Dübel und Schraubringerl und einer Schnur. Fällt kaum auf.

Am Wochenende zickt die Lola ein bissl. Ist müde. Und zahnend. Also will sie wohl schlafen. Ab ins Bett. Der Toni mag auch ins Bett. Und Skifahren dabei schauen. Kein Problem. Wenn die Lola dann schläft. Wir liegen zusammengekuschelt im Bett. Die Lola schnarcht selig vor sich hin. Der Toni freut sich auf gemütliches fernsehen in der Waagrechten. Klick. Nix passiert. Bildrauschen. Flimmern. Kein Skifahren. Der Toni und ich schauen deppert. Wieso denn das? Sendersuchlauf. Kein einziger Kanal mehr da. Muss wohl was mit der Hausantenne sein. Dann halt kein Skifahren im Bett.

Den Toni und mich ärgert das mit dem nichtfernsehen im Bett. Erst vor kurzem haben wir uns den Fernseher ins Schlafzimmer gekauft. So a Schas.
Auf dem Weg ins Wohnzimmer bleib ich stehen. Sind wir deppert! Solche Trottel! Das Kabel! Das war nicht das Telefonkabel. Das war das Fernsehkabel! Die Verbindung vom Wohnzimmer ins Schlafgemach! Jetzt haben der Toni und ich erst recht Grund zum ärgern. Wieso auch nachdenken? Oder erinnern? Pff. Das ist wieder so tyisch. Typisch. TYPISCH!!!
Und weil es so schön ist, kann man das Kabel nicht einfach neu verlegen. Nein. Das kommt nämlich vom hinterm Wandverbau. Und der ist - richtig! VERBAUT! Angeschraubt. Zusammengeschraubt. Allesgeschraubt. Und dann rennt das Kabel weiter durch einen Kanal in der Wand. Super. Leiwand. Wie der Richy sagen würde - WÖLLTKLASSE! Fürn Arsch.

Der Toni wird versuchen, das Kabel zu flicken. Mit zwei Stecker. Die samt den neuen, LANGEN Kabel dann den Türstock rauf und wieder runter laufen. Sehr schön. Schaut sicher stylisch aus. Aber was tut man nicht alles für ein bissl fernsehschlafen im Bett...

*) Der Toni nämlich erledigt die Dinge effektiv. Wurscht, ob das dann schön ist. Oder unfertig. Das Kabel hat der Toni so abgezwickt, dass man es noch sehen konnte. Eckleiste weg? Mach ich später. Wohlgemerkt, die Eckleiste klebt minimalst an der Wand. Jedenfalls hat da noch ein gutes Stück rausgeschaut und besagte Eckleiste aufgebogen. Ich hab so lange genörgelt bis der Toni das bewerkstelligt hat. Weil das ganz, ganz wichtig war. Was sollen sonst die Leute denken? Wenn da ein Stück Kabel rausschaut? Hinter der Couch... ;)

Schluss mit Blog. Guten Abend.


Freitag, 17.02.2012, 19:50

Der Paul ist mein SchwiePa. Ich mag meinen SchwiePa. Ich mag auch meine SchwieMa. Ehrlich. Die Gisi ist eine tolle SchwieMa. Und eine wunderbare Oma für die Lola. Nicht, dass der Paul kein toller Opa wäre... egal.

Jedenfalls, der Paul ist ein furchtbarer Handwerker. Furchtbar im Sinne von leidenschaftlich. Eigentlich ist er ja Beamter. Und fliegt viel herum. Ob er da nicht seinen Beruf verfehlt hat. Ich glaub, handwerken steht beim Paul auf Platz Eins der Hobbyliste. Nein, ich bin überzeugt. Danach kommen wahrscheinlich Grillen und Tennis spielen. Diese Dinge macht er genauso leidenschaftlich. Glaub ich.

Der Paul handwerkt nicht aus der Pflicht. Weil grad der Wandhaken locker ist. Oder der Wasserhahn tropft. Nein. Der Paul SUCHT. Und SUCHT. Bis er was gefunden hat. Beziehungsweise, bis er was gehört hat. "Was? Vorhangstange montieren? Geh, ich helf euch!" - "Die Steckdose gibt ausschließlich Strom wenn das Licht an ist? Da muss was sein! Wenn ihr wollt, ich schau mir das an." - "Trittleiste anpassen? Machen wir." Gut, die Vorhangstange hat der Toni selber montiert. Weil ich nicht warten wollte. Aber heute kamen die Gisi und der Paul zu Besuch. Der Paul hatte seine ganze Werkstatt mit. Allzeit bereit. Weil wer weiß, was der Toni und ich NICHT an Werkzeug haben. Dann hätt er doch nicht handwerken können! Jetzt haben wir Trittleisten. Und die Steckdose im Zimmer von der Lola gibt Strom. Ohne, dass man das Licht aufdrehen muss. Danke, Paul!

Der Paul kann aber nicht ständig woanders was schrauben. Oder bohren. Sonst wäre er ja kein Beamter. Sondern Handwerker. So hab ich das gemeint. Was Sie jetzt denken... bitte. Sag ich doch, Beruf verfehlt. Wurscht. Wenn der Paul also beim Suchen nix findet, denkt er sich was aus. Bei der Familie A Senior gibt es somit ständig was zu tun. Keine Kleinigkeiten. Die sind Peanuts für den Paul. Pff. Uninteressant. Nein. Der Paul macht Großprojekte. Ich schätze, die Ideen kommen ihm im Schlaf. Oder sonst wann, ganz plötzlich. Bing! DAS ist es! DAS mach ich! So ungefähr. Der Toni und ich wollten mal eine Schiebetür zu Hause montieren. Der Paul hatte viele Ideen. Zuerst einfache. Und dann komplizierte. Und noch kompliziertere. Bei der Kühltruhe im Abstellkammerl war es genauso. Die Ideen wurden nie verwirklicht. Dem Paul tut das sicher leid. Ich schweife ab...

In den drei Jahren, die ich den Paul und die Gisi bald kenne, hat sich viel getan. Ein Fischteich im Garten. Gut, den hat die Baufirma gebaut. Weil irgendwas war. Mit der Baustelle daneben. Aber der Paul hat sicher seine Ideen dazu gehabt.
Dann wurde aus dem kleinen Bad ein großes Bad. Einfach mal Gisis Arbeitszimmer mit umgebaut. Und gleich das Klo neu gefliest. Und mit einem Touchscreen-Lichtschalter ausgestattet. Was es alles gibt. Und wenn man schon mal dabei ist...
Im Garten hat der Paul im Herbst den Verschlag neu gemacht. Mit Teerpappe. Und neuen Brettern. Wegen dem Regenwasser und so.
Vor kurzem hat er neue Fliesen in der Sauna angebracht. Und ich glaube, irgendwas hat er letztens von einer neuen Küche gemurmelt. Und neuen Spots im Wohnzimmer.

Die Gisi verzweifelt in regelmässigen Abständen an dem Paul seiner Handwerkswut. Ich glaub aber nicht WEIL er es tut. Sonder wegen dem Dreck. Und ein bissl auch weil der Paul seine Pläne immer jedem erzählt. Bis ins kleinste Detail. Und die Gisi das jedes Mal hört. Die Bauplanendlosschleife.
Irgendwann hat der Paul bemerkt, dass ich handwerklicher bin als der Toni. Gut, ich hab ja auch Eisenhändler gelernt. Tatsache. Und der Toni interessiert sich auch nicht soooo fürs Handwerken. Und es ist immer wieder lustig, wie das abläuft. Der Paul erzählt von seiner Bauidee. Er fängt an, dem Toni zu erzählen. Grob. Im Großen und Ganzen halt. Dann kommen die Details. Das Kleine und Halbe. Und dem Paul sein Blick wandert zu mir. Und bleibt da haften. Bis er seine Idee angebracht hat. Im Laufe seiner Erzählung fällt dem Paul meistens noch eine bessere Idee ein. Und noch eine. Das ist voll seines. Ich finds lustig. Ich mag das am Paul.

Ja, der Paul ist alles in einem. Der Paul kann alles. Und tut alles. Mit Leidenschaft. In unübertroffener Perfektion. Gut, dass die Trittleiste nun unter der Seitenleiste liegt und nicht drauf, verzeih ich ihm. Der Paul war unter Druck. Weil er und die Gisi weiter mussten. Aber er wollte das noch erledigen. Unbedingt. Also hab ich nix gesagt. Und mich gefreut, dass er das so toll gemacht hat.

Schluss mit Blog. Guten Abend.


Donnerstag, 09.02.2012, 18:59

Hallo, ich bin die Carrie. Und ich schaue Seifenopern. Und Telenovelas. Noch jemand bei den anonymen Soapanschauern?

Wohlgemerkt, es ist nur EINE Soap. Und nur EINE Telenovela. Keine Ahnung, warum ich das mache. Woher ich den Schaden hab. Aber ich schau das gern.
Im Großen und Ganzen ist es kompletter Stuss. An den Haaren herbeigezogener Schwachsinn.

Bei der Soap gibts gerade einen WELTBEKANNTEN Rockstar. Ausm Amiland. Der arme Hund tourt im Linienreisebus herum. Mit seiner Band. Wahnsinn, die reden alle deutsch untereinander. Die Amis. Na klar. Ist ja auch eine deutsche Serie, werden Sie jetzt vielleicht sagen. Schon. Aber die Türken reden zeitweise auch türkisch. Also in der Serie. Wurscht. Jedenfalls ist der so weltbekannt, dass er KEINEN Bodyguard braucht. Fans sind auch nie welche da. Außer, sie werden gebraucht. Der Toni* und ich lachen jedes Mal über diesen Handlungsstrang.

Bei der Telenovela gibts immer ein böses Weib. Vor Kurzem wurde die Hexe ausgetauscht. Kein Wunder. Die erste hat viel mitgemacht. Gemordet. Wurde aber nie erwischt. Eh klar. Belogen. Betrogen. Sogar einen Berg ist sie runter gestürzt. Und hat überlebt. Oh Wunder. Und dann hat die auch noch das Hotel in die Luft gesprengt. Also nix, was die nicht gemacht hat. Die hat sich ihr Serienende verdient.
Die neue Hexe - wirkt gar nicht so böse. Hat aber auch genug Dreck am Stecken. Und Zwillinge. Eineiige. Nur sieht man das nimmer. Der erste Zwilling fiel in den Wildbach. Gestoßen vom zweiten Zwilling. Der zweite hatte es aber auch schwer. Als Kind verkauft. Das Leben in den Slums von Buenos Aires ist halt hart. Als Zwillingsmutter. Dann findet er seine Mutter, den Bruder - und dessen Verlobte. Der Kampf um die Herzdame beginnt. Gut, also der erste Zwilling stürzt in den Wildbach. Ganz, ganz schlimm. So schlimm, dass er entstellt ist. Und eine Amnesie davonträgt. Aber Gesichtsrekonstruktion sei Dank, wandelt der arme Knilch als Gärtner auf neuen Pfaden. Ganz in der Nähe der Herzdame. Und des Bruders. Und der Mutter. Eh klar.
Gerade eben ist er draufgekommen. Wer er ist. Wie alles ablief. Ein Drama in 754 Akten. Jeden Tag aufs Neue. Und ich bin schon so gespannt. Wie es weitergeht. Wer die schöne Theresa bekommt.

Soaps und Telenovelas sind ein Märchenwald. Voller Fantasie. Und Träumereien. Und Absurditäten. Trotzdem kann ich nicht ohne. Weil sie witzig sind. Und romantisch. Und total blöd.
Müßte ich wählen - ich nähme die Telenovela. Wegen der Romantik. Der ganz großen Liebe. Und diese Bilder. Die zeigen immer so tolle Bilder. Also zwischen den Szenen. Landschaftsbilder. Wunderschön. Man glaubt es kaum. Da zieht es mich gleich in die Berge. Ich liebe die Berge. Nebenbei bemerkt.
Telenovelas sind noch absurder als Soaps. Was da alles gedreht und gewendet wird. Wie man es braucht. Egal. Wäre sonst fad. Und ich liebe meine Telenovela trotzdem. Abtauchen in eine andere Welt. Wo die Liebe über alles siegt.

* Übrigens: der Toni schaut die Soap freiwillig. Ganz ehrlich. Gut, am Anfang hab ich ihn dazu genötigt. Da hat er durch müssen. Aber nun schaut er mit. Ich glaub, er schaut das auch gern. Weil es spannend ist. Und lustig.

Ups, gleich 19:40! Jetzt aber schnell!

Schluss mit Blog. Guten Abend.